Archiv der Kategorie: kritik

Brechen ja, aber keine Tabus

Auch wenn vermutlich die meisten Leute, die Sarrazin lauthals zustimmen, sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ nicht selbst gelesen haben, wird dies insbesondere den Kritikern vorgehalten. Geradezu satirisch wirkt es, wenn die BILD-Leser skandieren: Recht hat er, die Deutschen werden … Weiterlesen

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Preiswert

Selten lasse ich mich von Preisvergaben bei der Auswahl meiner Lektüre beeinflussen. Nun habe ich aber doch ein Buch mit dem Aufkleber Georg Büchner Preis 2010 gekauft und gelesen. Es ist nicht das frischeste von Reinhard Jirgl, sondern der schon … Weiterlesen

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Über das Anpieseln

In der Leipziger Internetzeitung unterhält sich Volly Tanner heute mit dem Multitalent Philipp „Bohm“ Baumgarten, der gerade Fotografien im Helheim zeigt. Im Interview fragt er: V.T.: Was ist Kunst für Dich? Wer sich in die Öffentlichkeit begibt, wird ja auch … Weiterlesen

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Offener Ausgang

„Offene Zweierbeziehung“ am TdjW Leipzig. Es ist das Thema Nummer Eins der Literatur, des Theaters, des Films – das scheinbar so schwer umsetzbare stabile und dabei auch noch harmonische Zusammenleben eines Paares, das wegen des Dauerkonflikts der natürlichen (und damit … Weiterlesen

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Letzte Konkretisierung

„Was mich immer etwas enttäuscht, dass die Zeitungstexte kaum konkret werden …“ beschwert sich Andreas Schüller, selbst Künstler und Chef der Chemnitzer Galerie Laterne, im aktuellen Laterne-Journal, über die Harmlosigkeit von Kunstkritik. Da muss ich an eine heftige Debatte denken, … Weiterlesen

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Kindheit in KMSt

Etwas erstaunt war ich, vom Plöttner-Verlag, gegen den ich vor einen Jahr prozessiert hatte, einen dicken Brief zu bekommen. Drin war das neue Buch von Jan Kuhlbrodt, ohne Anschreiben. Gut, gegen Schenkungen von Lesestoff habe ich selten was einzuwenden. Und … Weiterlesen

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Spät kommt er

Da habe ich gestern abend mich noch beeilt, um vor Redaktionsschluss von „Leipzigs Neue“ meine Rezensionen zur euro-szene fertig zu bekommen. Dann lese ich heute in der Antwortmail, dass die entscheidende Datei nicht dran hing. Darum wenigstens hier meine Texte: … Weiterlesen

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Angefahrenes Kind

Zuviel ist schon über Helene Hegemanns Axolotl Roadkill geschrieben und gestritten worden, als dass eine Rezension jetzt noch Sinn machen würde. Aber ich hab es mir eben erst jetzt aus der Bibliothek geholt und gelesen. Und ich find das Buch … Weiterlesen

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Alles (zer)fließt

Nach Das Hemd hat der schweizer Ammann Verlag ein weiteres Buch von Jewgenij Grischkowez herausgebracht. Flüsse wird als Erzählung bezeichnet, hat aber keine Handlung. Vielmehr ist es ein langes und ziemlich ungeordnetes Sinnieren eines angeblich anonymen Autors über seine Herkunft. … Weiterlesen

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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner unzureichenden Reproduzierbarkeit

Heute geht das Leipziger Fotofestival F-Stop zu Ende. Da es diesmal wieder auf mehrere Standorte verteilt wurde, brauchte ich die ganze Woche (mit Pausen) zum Ansehen. Eigentlich fand ich die vorjährige Konzentration auf ein Haus besser, aber zumindest das Erlebnis, … Weiterlesen

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