<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Jens Kassner</title>
	<atom:link href="http://www.jens-kassner.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jens-kassner.de</link>
	<description>Texte, Kommentare und anderes.</description>
	<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:14:09 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.2</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Tag der geschlossenen Tür</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/leipzig/tag-der-geschlossenen-tur/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/leipzig/tag-der-geschlossenen-tur/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[kunst]]></category>

		<category><![CDATA[leipzig]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1829</guid>
		<description><![CDATA[Heute stand ich zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen vor der Tür des Laden für nichts in der Spinnerei, um einen LVZ-Artikel über die Ausstellung von Markus Uhr zu schreiben. Und wieder war zu innerhalb der ausgeschriebenen Öffnungszeit. Vorige Woche hing wenigstens noch ein entschuldigender Zettel dran. Nun erfüllt sich der eigenartige Name der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stand ich zum zweiten Mal innerhalb von acht Tagen vor der Tür des <em>Laden für nichts</em> in der Spinnerei, um einen LVZ-Artikel über die Ausstellung von Markus Uhr zu schreiben. Und wieder war zu innerhalb der ausgeschriebenen Öffnungszeit. Vorige Woche hing wenigstens noch ein entschuldigender Zettel dran. Nun erfüllt sich der eigenartige Name der Galerie auf unangenehme Weise. Jedenfalls ist mein Interesse gestorben. Doch auch vor <em>Delikatessenhaus </em>und Galerie <em>ASPN </em>habe ich schon vergeblich rumgestanden, obwohl hätte offen sein müssen. Klar, ich bin kein konsumfreudiger Kunstsammler. Aber wenn nur die willkommen sind, kann man sich Öffnungszeiten auch ganz sparen und nur nach vorheriger Vereinbarung aufschließen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/leipzig/tag-der-geschlossenen-tur/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Farbloser Brief an einen keinesfalls Blauen</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/neues/farbloser-brief-an-einen-keinesfalls-blauen/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/neues/farbloser-brief-an-einen-keinesfalls-blauen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[neues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1825</guid>
		<description><![CDATA[Herr Menzel,
da haben Sie also wieder mal (k)einen blauen Brief verschickt. Bisher waren die Adressaten ja normalerweise mehr oder weniger hochrangige Parteipolitiker. Nun ist es die Staatsanwältin Klenke. Die kannte ich bisher nicht, habe aber von ihr ebenso wie Sie vorige Woche ein Schreiben bekommen. So richtig traditionell, oder konservativ, wie sie zu sagen belieben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Menzel,</p>
<p>da haben Sie also wieder mal <a href="http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/3061-kein-blauer-brief-an-staatsanwaeltin-klenke-wegen-breivik-vergleichs" target="_blank">(k)einen blauen Brief</a> verschickt. Bisher waren die Adressaten ja normalerweise mehr oder weniger hochrangige Parteipolitiker. Nun ist es die Staatsanwältin Klenke. Die kannte ich bisher nicht, habe aber von ihr ebenso wie Sie vorige Woche ein Schreiben bekommen. So richtig traditionell, oder konservativ, wie sie zu sagen belieben, auf Papier ausgedruckt und per Post zugestellt. Da stand drin, dass Ihre Anzeige gegen mich wegen Beleidigung nicht von öffentlichem Interesse sei und darum fallengelassen wird. Das freut mich eigentlich, denn der Zeitaufwand für ein Gerichtsverfahren ist doch unproduktiv. Andererseits hatte ich mich schon darauf vorbereitet und für einen sehr wahrscheinlichen Freispruch gute Argumente gesammelt.<span id="more-1825"></span></p>
<p>Frau Klenke habe sich offensichtlich keine Minute lang die Frage gestellt, was meine „Denunziation“ für Sie, das konservative Lager und die Meinungsfreiheit in Deutschland bedeute, schreiben Sie. Ich fange mal beim letztgenannten Fakt an. Für die Meinungsfreiheit in Deutschland bedeutet es, dass man auch weiterhin extreme Rechte wie Sie als solche bezeichnen darf. Zudem darf man sich mit Ihrer Ideologie offensiv auseinandersetzen und sie weiterhin scharf kritisieren. In umgekehrter Logik dürfen auch Sie weiterhin Ihr Gedankengut (gut??) weiterhin unbehelligt verbreiten. Haben Sie den Brief der Staatsanwältin wirklich gründlich gelesen? Es wurde Ihnen noch kein Publikationsverbot erteilt! Vergleichsweise dämlich ist das auch von Ihnen mitvertonte Geschrei, Sarrazin sei wegen seines Pamphlets in Buchform in der Meinungsfreiheit beschnitten worden, da es heftige Kritik gab. Das Buch ist jetzt sogar noch als Paperback erschienen, der Autor wurde damit Millionär und reist nach wie vor auf Lesereisen durch das Land ohne Redeverbot. Sie hingegen haben doch schon einmal als Mitkämpfer von Kubitscheks Konservativ-subversiver Aktion eine Veranstaltung Daniel Cohn-Bendits mit anhaltendem <a href="http://www.blauenarzisse.de/index.php/aktuelles/1147-konservativ-subersive-aktion-bringt-cohn-bendit-in-bedraengnis" target="_blank">Geplärre „Wo ist Sarrazin?“</a> zu verhindern gesucht. Von wessen Meinungsfreiheit ist die Rede?</p>
<p>Was der Bescheid der Staatsanwältin für das „konservative Lager“ bedeutet, kann ich nicht einschätzen. Ich lagere dort nie. Da müssen Sie schon selbst mal bei Merkel, Seehofer oder auch Guttenberg nachfragen, wie beleidigt die sich wirklich fühlen. Ach, das sind gar keine Konservativen, sondern verkappte Linke? Im Vergleich zu Viktor Orban sind sie das tatsächlich. Sollten Sie als Hochintellektueller nicht endlich mal darüber sinnieren, was der Unterschied zwischen konservativ und reaktionär ist? Und was reaktionär in der Konsequenz bedeutet? Jetzt bitte keine Wortspielerei á la Aktion und Reaktion! Sie wollen ja auch nicht zulassen, dass „konservativ“ etwas mit Bewahrung der bestehenden Zustände zu tun habe, wie das Wort es suggeriert.</p>
<p>Nun aber zu der „Denunziation“, die Sie auf die Palme, ähh, auf die gutdeutsche Fichte gebracht hat. Ich hätte Sie in die Nähe zu Anders Breivik gerückt. Nähe ist ein äußerst relativer Begriff. Oslo ist von Chemnitz, wo sie wohnen, tatsächlich weit über tausend Kilometer entfernt. Limbach-Oberfrohna liegt gleich nebenan. Dort haben es heute Leute schwer, die wegen bunter Haare oder eines Piercings für Linke gehalten werden. National-befreite Zone nennen das Ihre Gesinnungsgenossen. Dieses Freiheitsverständnis zurückzudrängen, darf nicht dem Staat allein überlassen werden.</p>
<p>„Die Meinungsfreiheit braucht dringend den Schutz des Staates. Sobald eine Häufung von Denunziationen gegen eine Person oder Gruppe auftaucht, ist der Staat gefordert, weil es den Opfern dieser Hetzjagden nicht zugemutet werden kann, unzählige Privatklagen mit enormen Kosten zu führen.“ Ihr <a href="http://www.blauenarzisse.de/index.php/aktuelles/2825-jugend-braucht-unterstuetzung-unsere-erfolgsformel-fuer-2012-lautet-100-x-100-30-x-100" target="_blank">Spendenaufruf für die „politischen Prozesse“</a> gegen mich und andere Kritiker Ihres supernationalistischen Wunschdenkens hat wohl noch nicht genügend eingebracht? Die Stilisierung als Opfer wird langsam peinlich. Zu offensichtlich ist, dass Sie genau diese Rolle dringend benötigen, um als Fels der Unangepasstheit im Ozean des Konformismus dazustehen. Darum auch dieses klandestine Gehabe mit einer öffentlichen Buchvorstellung, von der niemand vorab den Ort wissen darf. Zu dieser Show passt auch die starke Bemerkung, ich wolle Sie „fertigmachen“. Zwar hätte ich nichts dagegen, würden Blaue Narzisse, Sezession und Junge Freiheit geräuschlos verschwinden, doch wenn man mit zwei Blogeinträgen jemanden „fertigmachen“ kann, dann müssten Sie mit Ihren Texten doch das halbe Establishment dieses Landes in die Knie gezwungen haben. Nochmals: Ihre Meinungsfreiheit ist nicht beeinträchtigt, die BN steht meines Wissens nicht einmal unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Zugleich beharre ich auf meiner Freiheit, Äußerungen des rechten Randes zu sezieren und in Frage zu stellen.</p>
<p>Meine Darstellung der BN würde Nachahmer ermuntern, schreiben Sie. Das ist zuviel der Ehre. <a href="http://rechte-jugendbuende.de/?category_name=blaue-narzisse" target="_blank">Jesko Wrede</a> beobachtet das Tun der Blauen Narzisse in seinem Blog schon seit Jahren, da war kein Anstoß von mir nötig. Und warum bezeichnen Sie eigentlich jede Meinungsäußerung, die Ihnen nicht passt, als Denunziation? Mit diesem Begriff müssen doch gerade Sie und Ihre Mitautoren vorsichtig umgehen. Bei der Auseinandersetzung mit politisch anders Aufgestellten  – und das linke Spektrum fängt für Sie ja schon bei CDU/CSU und FDP an – ist es Ihnen doch nicht einmal zu schmutzig, äußerliche Merkmale der Personen zu instrumentalisieren und auch Bezeichnungen wie <a href="http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/2163-meine-perfekte-rechte-zeitung" target="_blank">„fette Qualle“ </a>oder <a href="http://www.blauenarzisse.de/blog/3084/die-junge-union-moderner-konservatismus-und-die-zukunft-des-deutschen-volkes.html" target="_blank">„JU-Maden“ </a>zu benutzen.</p>
<p>Sie meinen, ich würde Ihnen Fremdenhass unterstellen, ohne Belege dafür zu haben. Schon oberflächliche Blicke in die BN reichen, um dafür genügend Anhaltspunkte zu finden. Ein markantes Beispiel ist der Beitrag <a href="http://www.blauenarzisse.de/blog/3373/kreuzberg-und-die-wahl-in-berlin.html" target="_blank">„Kreuzberg und die Wahl in Berlin“ </a>vom 18. Juli 2011 von Ihnen höchstpersönlich. Ein zunächst unscheinbarer Text, in dem die sonst so gern benutzten Begriffe wie „Überfremdung“ oder „Krieg gegen Deutsche“ überhaupt nicht vorkommen. Da heißt es lediglich:<br />
<em>Vor fast drei Jahren haben wir eine zweiteilige Kreuzberg-Reportage gebracht [...]. Aber was nützen schon gründliche Schilderungen und Fakten? Die Realität sieht so aus:<br />
Die Direktkandidaten im Berliner Wahlbezirk 3, Kreuzberg Nordost (Wahl zum Abgeordnetenhaus am 18. September) sind:<br />
- Muharrem Aras (SPD), 38 Jahre, Rechtsanwalt<br />
- Ertan Taskiran (CDU), 40 Jahre, Angestellter<br />
- Figen Izgin (Die Linke), 45 Jahre, Sozialpädagogin<br />
- Dr. Turgut Altug (Grüne), 45 Jahre, Agrarwissenschaftler</em><br />
Nichts weiter als eine Aufzählung. All diese Personen müssen deutsche Staatsangehörige sein, sonst könnten sie nicht kandidieren. Die türkischen oder anderweitig nicht deutschen Namen allein reichen, dass bei Ihnen die Alarmglocken anschlagen. Es kann sich auch nicht um eine durchaus berechtigte Kritik am Islamismus handeln. Denn ob diese Kandidaten wirklich gläubige Moslems sind, ist gar nicht sicher. Und auch dann wären es noch lange keine Islamisten. Was Sie hier betreiben, ist nichts anderes als die Übersetzung des dumpfen Slogans „Ausländer raus!“ ins Pseudointellektuelle.<br />
Dann gibt es auch noch die Rubrik zur Ausländerkriminalität auf Ihrer Seite, so als wäre Kriminalität entschuldbar, wenn sie von Deutschen verübt wird. <a href="http://www.blauenarzisse.de/index.php/aktuelles/3012-auslaenderkriminalitaet-und-gewalt-neue-faelle-aus-karlsruhe-deggendorf-bottrop-mainz-floersheim-und-muenchenbruessel-" target="_blank">Da liest man</a> unter anderem: <em>Der Täter, der mit südländischem Akzent sprach [...]</em> Dagegen ist die übliche Vorverurteilungspraxis der Bild-Zeitung geradezu harmlos.<br />
Noch eine Bemerkung zu Ihrer angeblichen Verurteilung jeder Gewalt. Ich weiß durchaus zwischen originären Blogbeiträgen und Fremdkommentaren zu unterscheiden. Doch es geht ja gerade um die Frage, welche Wirkungen ihre Ideologie bei Anderen hervorruft. Ein Fjordman macht sich auch nicht selbst die Finger schmutzig, liefert aber Breivik die Argumente dafür. Und so findet man eben im BN-Blog den mich betreffenden <a href="http://www.blauenarzisse.de/blog/3018/rilke-preis-geht-an-ben-niclas-berressem.html" target="_blank">Kommentar </a>eines sich zärtlich Nandibär nennenden Lesers: <em>Man ist ja öfters mal abends in Leipzig unterwegs, vielleicht sollte man sich ganz persönlich für die publizistische Unterstützung bedanken, wenn man ihn mal allein trifft &#8230; </em>Und weiter:  <em>Und wer den Kassner abends besoffen aus der Kneipe wanken sieht, biete ihm an, ihn (sic!) über die Straße zu helfen: es muß wie ein Unfall aussehen [...]</em> Das ist nichts anderes als ein Mordaufruf. Ebensowenig, wie Sie meiner zweimaligen Aufforderung, Ihre Falschaussagen zu angeblichen anonymen Telefonanrufen zu widerrufen, Folge leisteten, wurde diese Anstiftung zu physischer Gewalt einer Ihrer Anhänger gelöscht oder gegenkommentiert. Was faseln Sie dann andauernd von Ihren Grundrechten, die der Staat zu schützen habe? Was sind Ihnen meine Grundrechte wert, sowohl das auf freie Meinungsäußerung als auch das auf physische Unversehrtheit?<br />
Am Schluss Ihres Briefes drohen Sie an, den Gehorsam gegenüber dem Staat gegebenenfalls aufzukündigen. Wie kann man sich das konkret vorstellen? Dass Sie Ihren Pass abgeben, kann ich nicht glauben. Damit würden Sie ja genau das verlieren, was Ihnen am Heiligsten: die Bestätigung, deutsch zu sein. Also keine Steuern mehr zahlen? Oder aber die Gesetze ignorieren und zur Selbstjustiz greifen, womöglich gleich in den Untergrund gehen?<br />
Noch eine Randbemerkung. Ein Gesellschaftsvertrag wird nicht zwischen jedem einzelnen Individuum und dem Staat abgeschlossen. Der Begriff ist ein Abstraktum, erdacht von Rosseau, einem jeder Aufklärer des 18. Jahrhunderts, die sie so ganz und gar nicht mögen. Die Staatsanwältin wird darum vermutlich so wenig wie ich verstehen, wie Ihre einseitige Kündigung des Vertrages denn aussehen könnte.<br />
Irgendeine Grußformel spare ich mir, jede wäre eine Lüge.<br />
Jens Kassner</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/neues/farbloser-brief-an-einen-keinesfalls-blauen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Schöner feiern</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/leipzig/schoner-feiern/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/leipzig/schoner-feiern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[leipzig]]></category>

		<category><![CDATA[liste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1737</guid>
		<description><![CDATA[Meine liebsten Namen von Kneipen oder Clubs in Leipzig:
1. Ilses Erika
2. Noch besser leben
3. Besser leben
4. Schlechtes Versteck
5. Conne Island
6. Nato
7. Horns Erben
8. Wärmehalle Süd
9. Staubsauger
10. Kulturwirtschaft Waldfrieden
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine liebsten Namen von Kneipen oder Clubs in Leipzig:</p>
<p>1. Ilses Erika</p>
<p>2. Noch besser leben</p>
<p>3. Besser leben</p>
<p>4. Schlechtes Versteck</p>
<p>5. Conne Island</p>
<p>6. Nato</p>
<p>7. Horns Erben</p>
<p>8. Wärmehalle Süd</p>
<p>9. Staubsauger</p>
<p>10. Kulturwirtschaft Waldfrieden</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/leipzig/schoner-feiern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ja sie lebt noch (ein bisschen)</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/chemnitz/ja-sie-lebt-noch-ein-bisschen/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/chemnitz/ja-sie-lebt-noch-ein-bisschen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[chemnitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1816</guid>
		<description><![CDATA[Kaum etwas bewegt die Chemnitzer derzeit mehr als der taz-Artikel Cui bono, Chemnitz? von Michael Gückel und die Reaktionen darauf. Etwas übertrieben fand ich aber die Einblendung unter den Kommentaren bei taz-online: Vorwurf der Leichenschändung. So ist das mit der eingeschobenen Werbung, da ergeben sich häufig nette Assoziationen.

Passender sind zum Thema zwei andere Medienfundstücke. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum etwas bewegt die Chemnitzer derzeit mehr als der taz-Artikel <em><a href="http://www.taz.de/!84727/" target="_blank">Cui bono, Chemnitz?</a></em> von Michael Gückel und die <a href="http://www.taz.de/!85355/" target="_blank">Reaktionen</a> darauf. Etwas übertrieben fand ich aber die Einblendung unter den Kommentaren bei taz-online: <em>Vorwurf der Leichenschändung</em>. So ist das mit der eingeschobenen Werbung, da ergeben sich häufig nette Assoziationen.</p>
<p><a href="http://www.jens-kassner.de/wp-content/uploads/2012/01/chemnitz-leichenschaendung.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1817" title="chemnitz-leichenschaendung" src="http://www.jens-kassner.de/wp-content/uploads/2012/01/chemnitz-leichenschaendung-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" /></a></p>
<p>Passender sind zum Thema zwei andere Medienfundstücke. In der <em>ZEIT</em> 52/2011 äußert die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zu den Wünschen für das neue Jahr allen Ernstes: <em>Das Etikett &#8220;Industriestadt&#8221; ist heute kein Makel mehr, sondern ein Gütesiegel.</em> Weiter: <em>Und eine wichtige Botschaft für junge Leute lautet: Hier kann man inzwischen eine internationale Karriere starten, ohne seine Wurzeln dafür aufzugeben. </em></p>
<p>Wegen ihres Idealzieles, das Sächsische Manchester wieder aufleben zu lassen, sollte Frau Ludwig nochmal bei Friedrich Engels bezüglich der Nebenwirkungen nachlesen. Und wegen der Wurzeln war im <a href="http://www.stadtstreicher.de/" target="_blank"><em>Stadtstreicher</em></a>, dem Chemnitzer Stadtjournal, ausgerechnet in der Jubiläumsausgabe zum Zwanzigsten eine düstere Karikatur mit vielen Grabsteinen zu sehen, auf denen unter anderen steht: Splash, Cube, ZV-Bunker, Konzerte im Kraftwerk &#8230;  So bleibt den <a href="http://www.chemnitz-zieht-weg.de/wp-content/uploads/2009/05/plakat_1.jpg" target="_blank">jungen Karrieristen</a> nicht viel anderes übrig, als nach der Schicht an der Stanze entweder in der Stadthalle zu volkstümlichen Weisen zu schunkeln oder mitzufiebern, dass der CFC die mühsam errungene Drittklassigkeit halten kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/chemnitz/ja-sie-lebt-noch-ein-bisschen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ein verlorenes Land namens BRD</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/literatur/ein-verlorenes-land-namens-brd/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/literatur/ein-verlorenes-land-namens-brd/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:21:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[kritik]]></category>

		<category><![CDATA[literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1772</guid>
		<description><![CDATA[Bie 2001 gab es einen ganzen Packen Bücher aus dem Verbrecher Verlag für wenig Geld. Auch wenn ich von den 10 Bänden erst die Hälfte geschafft habe, will ich nach und nach die Eindrücke vor dem gänzlichen Verblassen einfangen. Also ganz von vorn. Noch am Algarve-Strand - das passt - habe ich My private BRD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bie 2001 gab es einen ganzen Packen Bücher aus dem Verbrecher Verlag für wenig Geld. Auch wenn ich von den 10 Bänden erst die Hälfte geschafft habe, will ich nach und nach die Eindrücke vor dem gänzlichen Verblassen einfangen. Also ganz von vorn. Noch am <a href="http://www.jens-kassner.de/unterwegs/aufgebockt/" target="_blank">Algarve-Strand</a> - das passt - habe ich <em>My private BRD</em> von Ambros Waibel gelesen.</p>
<p>Eine Kindheit und Jugend im München der siebziger Jahre wird seziert. Das ist an sich nichts aufregendes, und  tatsächlich passiert bei Waibel nicht viel Spektakuläres. Sich mit Hilfe eines befreundeten Arztes vor der Wehrpflicht drücken wollen, dann aber doch gehen, ist ja nicht so außergewöhnlich. Doch der Autor findet einen angenehm selbstironischen Ton zur Schilderung dieses kleinbürgerlichen Milieus zwischen Nachbarschaft, Schule und Vereinen, das immer ein wenig auf der Kippe steht. Der Vater sondert sich ab, der Bruder schlägt eine linksradikale Karriere ein, und über sich selbst sagt Waibel: <em>Meine einzigen Schwächen sind Feigheit, mangelndes Selbstbewußtsein und Größenwahn.</em> Das Leben eckt immer wieder an, ohne wirkliche Schmerzen zu bereiten.</p>
<p>Eigentlich müsste es aus östlicher Perspektive eine fremde Welt sein, diese private BRD. Doch vieles kommt einem so sehr vertraut vor, nicht erst jetzt, da man auch die diversen Warenmarken aus eigener Anschauung kennt. Und was fremd erscheint, ist vermutlich wegen der Patina auch für viele Münchener schon etwas seltsam.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/literatur/ein-verlorenes-land-namens-brd/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mut zum Zweithören</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/noise-voice/mut-zum-zweithoren/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/noise-voice/mut-zum-zweithoren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[noise + voice]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1770</guid>
		<description><![CDATA[So ist das mit den Weihnachtsgeschenken: Hören wollte ich Lulu - die CD des seltsamen Teams Lou Ree &#38; Metallica schon mal, nach der Lektüre einer vernichtenden Kritik in der ZEIT aber nicht unbedingt besitzen. Nun lag sie unterm imaginären Tannenbaum.
Easy listening lässt schon das Thema nicht erwarten, diese bluttriefende Story einer Teilzeitprostituierten nach Frank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ist das mit den Weihnachtsgeschenken: Hören wollte ich <em>Lulu </em>- die CD des seltsamen Teams Lou Ree &amp; Metallica schon mal, nach der Lektüre einer vernichtenden Kritik in der <em>ZEIT </em>aber nicht unbedingt besitzen. Nun lag sie unterm imaginären Tannenbaum.</p>
<p>Easy listening lässt schon das Thema nicht erwarten, diese bluttriefende Story einer Teilzeitprostituierten nach Frank Wedekind bzw. Alban Berg. Doch auch die Musiker brachten ja bisher nur gelegentlich Stücke wie <em>Nothing else matters</em> (Metallica) oder <em>Pefect day</em> (Reed) auf den Markt, die zum Wunderkerzenschwenken taugen. Schwerwiegender ist vielleicht noch, dass Lou Reed, der in Kürze 70 wird, nicht mehr singen kann. Auf ZDF Kultur sah ich im Sommer die Übertragung eines französischen Rockfestivals, wo er in Begleitung junger, guter Instrumentalisten alte Songs vor sich hinbrabbelte.</p>
<p>Zwar lässt sich mit zeitgenössischer Studiotechnik einiges zaubern, doch auch das hat Grenzen. Insgesamt wirkt das Opus, die erste der beiden CDs ganz besonders, wie ein neues Lou-Reed-Album, zu dessen Produktion er paar zusätzliche Musiker benötigte. Da die harten Jungs von Metallica gerade im Nebenstudio auf den Pizzaservice warteten, sind sie eben eingesprungen. Also ein knorriges Rezitativ, schon von der Verstechnik her nicht immer mit Rhythmus belastet, auf dem Teppich gitarrendominierten Sounds, der zuweilen ins Kakophonische hinübergleitet. Neben einigen sehr schrägen Passagen sind es aber gerade Hetfield, Ulrich, Trujillo &amp; Hammett, die für einprägsame Melodiebögen sorgen und etwas Versöhnung aufkommen lassen.</p>
<p>Kurz: zu meinen Lieblingsscheiben wird Lulu wohl nicht gehören. Doch es stimmt auch nicht, dass man - wie es in der <em>ZEIT </em>stand - sie kein zweites Mal hören kann. Das tue ich nämlich gerade.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/noise-voice/mut-zum-zweithoren/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Der elfte Poet</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/literatur/der-elfte-poet/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/literatur/der-elfte-poet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[kritik]]></category>

		<category><![CDATA[literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1768</guid>
		<description><![CDATA[Vier Monate ist es schon her, als ich die Nr. 11 des Leipziger Literaturmagazins (in Buchform) namens poet zugeschickt bekam. Höchste Zeit nach der kleckerweise gestreckten Lektüre für eine kleine Rezension.
Wieder ist der Band mit den fast 300 Seiten spartenmäßig unterteilt, aber mit Besonderheiten. Eine davon sind die Reportagen in Produktions- und Distributionsstätten von Literatur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vier Monate ist es schon her, als ich die Nr. 11 des Leipziger Literaturmagazins (in Buchform) namens poet zugeschickt bekam. Höchste Zeit nach der kleckerweise gestreckten Lektüre für eine kleine Rezension.<br />
Wieder ist der Band mit den fast 300 Seiten spartenmäßig unterteilt, aber mit Besonderheiten. <span id="more-1768"></span>Eine davon sind die Reportagen in Produktions- und Distributionsstätten von Literatur, die andere sind kommentierte Gedichte.<br />
Zuerst gibt es aber ganz traditionell Lyrik ohne Beipackzettel. Ich bin bekennender Lyrastheniker (das Wort habe ich gerade erfunden zur Brandmarkung von Leuten, die zwar Literatur mögen, aber mit heutiger Dichtkunst Probleme haben), der Genuss dieses Teils hat deshalb immer etwas masochistisches an sich. Dabei sind hier nicht nur die ganz jungen Poeten versammelt, sondern auch Leute wie Franz Hodjak (Jahrgang 1944), Manfred Enzensperger (Jahrgang 1952) oder Uwe Kolbe (Jahrgang 1957). Und, ein kleines Wunder, Dirk von Petersdorf steuert gereimte Gedichte mit ganz altmodischen vierzeiligen Strophen bei, ebenso Jörg Bernig. Es darf als Zeichen meiner Antiquiertheit gedeutet werden, dass gerade diese mir am besten gefallen. Doch auch manche anderen sind, zumindest beim Zweitlesen, nicht so sperrig wie manche sonstige Anthologieware, zeichnen Bilder in der Imagination. Und es gibt Formulierungen, die hängen bleiben: „im schmucklosen Innern des Regens“ (Thilo Krause) oder „wandsafeabdeckungen“ (Enzensperger). Es besteht Hoffnung, das ich in einigen Nachhilfestunden noch dahinterkomme.<br />
Genau diese Nachhilfe geben Micahel Braun und Michael Buselmeier in ihren Kommentaren zu ausgewählten Gedichten. Das ist tatsächlich ein sanftes Schubsen und Ermahnen, doch besser hinzusehen. Was mich aber wundert, ist, dass sie überhaupt nichts zu kritisieren haben. Alles gut und toll. Vielleicht wählen sie ihre Exempel schon nach diesem Raster aus.<br />
Über dem nächsten Abschnitt steht nicht Prosa, sondern absichtsvoll Geschichten. Markus Orth erzählt im ersten Text auch tatsächlich zumindest den Anfang solch einer Strory, die sich ziemlich gewalttätig entwickelt. Bei den nächsten Autoren kann man die Stringenz des folgerichtigen Erzählens dann nicht immer finden, eher sind es Skizzen oder Umkreisungen. Klasse ist die Darstellung einer jungen Frau im aussichtslosen Kampf um finanzielle Stabilität von Heike Geißler in ihrer lakonischen Sprache. Und, herrlich absurd, sind die Beschreibungen von Wesen wie Der Karpatische Stülpner oder Der Pigmentlöwe in Michael Stavarič Bestiarium.<br />
Die Gespräche des folgenden Buchteils, Autoren befragen Autoren, drehen sich um die Zeit. Nicht irgendwelche Zeit, sondern die zum Schreiben, wie die Arbeit bei Dichtern sich nennt. So unterschiedlich wie die Schreibweisen sind erwartungsgemäß die Antworten.<br />
Schließlich gibt es noch drei Reportagen, die in stipendiengeförderte Autorenhäuser, in eine Münchner Lyrikbibliothek sowie mehrere Kneipen bzw. Clubs führen, in denen es auch Lesungen oder ähnliches gibt, darunter das Plagwitzer Helheim.<br />
Diese beiden Abschnitte holen die hehre Literatur von den Höhen der Erhabenheit ein kleines bisschen herunter, machen Werke und Schöpfer als normale Mitmenschen erkennbar.<br />
Nicht zu vergessen: Der poet 11 hat Illustrationen. Auf dem Titel wird die Neuerung fast marktschreierisch angepriesen. Schön, das kann ruhig so bleiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/literatur/der-elfte-poet/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Amtlich schadensfrei</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/berlin/amtlich-schadensfrei/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/berlin/amtlich-schadensfrei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[berlin]]></category>

		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<category><![CDATA[sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1766</guid>
		<description><![CDATA[Das Amt sei beschädigt, lamentieren gegenwärtig die Medien mit Vehemenz. Ja was ist denn kaputt da bei Wulffs in ihrem Berliner Zweitwohnsitz? Das Telefon scheint ja zu telefonieren. Oder hat er sich eines geborgt, als er auf Shakehand-Tour bei befreundeten Diktatoren war, um nicht mehr befreundete Redakteure auf diese Drehung des &#8220;Gefällt mir&#8221;-Daumens hinzuweisen? Angekratzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Amt sei beschädigt, lamentieren gegenwärtig die Medien mit Vehemenz. Ja was ist denn kaputt da bei Wulffs in ihrem Berliner Zweitwohnsitz? Das Telefon scheint ja zu telefonieren. Oder hat er sich eines geborgt, als er auf Shakehand-Tour bei befreundeten Diktatoren war, um nicht mehr befreundete Redakteure auf diese Drehung des &#8220;Gefällt mir&#8221;-Daumens hinzuweisen? Angekratzt hat er damit jedenfalls bei Intellektuellen vorherrschende Abneigung gegen ein bestimmtes Boulevardblatt, mit dem sie nun leider solidarisch sein müssen.</p>
<p>Oder ist im Schloss Bellevue die namensgebende schöne Sicht beschädigt, etwa durch den Bau der A 100? Der Ausblick auf die weitere Amtszeit könnte immerhin getrübt worden sein.</p>
<p>Aber es geht doch nicht um dem Amtssitz, sondern das Amt, das die Person mit jenem Titel ausfüllt, werden Nörgler nun sagen. Wieso denn? An einer unweit gelegenen Immobilie steht doch drangeschrieben &#8220;Bundeskanzleramt&#8221;. Und wenn Frau Merkel von einer ihrer Spritztouren nach Paris zurückkehrend die Garageneinfahrt zu schwungvoll nimmt, dann hat sie das Amt beschädigt, ist doch ganz eindeutig.</p>
<p>Aber das Amt des Präsidenten steht noch etwas über dem der Kanzlerin, formal gesehen. Ein Hochamt also, da gibt es keine Garageneinfahrten, nur Himmelstore. Welchen symbolischen Schaden hat denn Wulff nun angerichtet? Sein Vorgänger musste zurücktreten, weil er die Wahrheit gesagt hat wegen der Kriegsgründe in Afghanistan. Davon hat der jetzige Amtsleiter doch hervorragend gelernt - bloß nicht zu viel sagen oder zu zeitig. Ein Wahrheitsgelübde kann also nicht zur Hausordnung gehören, die er nun verletzt haben soll.</p>
<p>Oder hat gar das Frollein vom Amt, die von den Medien unisono als attraktiv bezeichnete Reisebegleiterin des Präsidenten, einen Schaden? Davon wurde nichts bekannt.</p>
<p>Möglicherweise irren sich alle mit ihrer hohlen Floskel. Gibt es da überhaupt was zu beschädigen? So stromlinienförmig, luftig, fast unsichtbar wie dieses Amt ist, so unkaputtbar ist es doch auch. Jedes Bauamt kann mehr Schaden anrichten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/berlin/amtlich-schadensfrei/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Zeit der Abrechnung</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/liste/zeit-der-abrechnung/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/liste/zeit-der-abrechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 12:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[alltag]]></category>

		<category><![CDATA[liste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1761</guid>
		<description><![CDATA[Schaun wir doch mal, was aus den persönlichen Vorhaben für 2011 geworden ist:
1. bleibt zur Wiedervorlage, nur dass jetzt die Version 3.3. aktuell ist
2. naja, was heißt lernen? ungefähr 10 Akkorde kann ich schon
3. grandios gescheitert
4. eine selbsterfüllende Prophezeiung
5. kaum kündige ich an, teilnehmen zu wollen, fällt die Aktion aus. ich sollte wohl solche Drohungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schaun wir doch mal, was aus den <a href="http://www.jens-kassner.de/alltag/zehn-vorhaben-fur-2011/" target="_blank">persönlichen Vorhaben für 2011</a> geworden ist:</p>
<p>1. bleibt zur Wiedervorlage, nur dass jetzt die Version 3.3. aktuell ist</p>
<p>2. naja, was heißt lernen? ungefähr 10 Akkorde kann ich schon</p>
<p>3. grandios gescheitert</p>
<p>4. eine selbsterfüllende Prophezeiung</p>
<p>5. kaum kündige ich an, teilnehmen zu wollen, fällt die Aktion aus. ich sollte wohl solche Drohungen sein lassen</p>
<p>6. kann sein, weiß nicht genau</p>
<p>7. erfüllt</p>
<p>8. nicht gefunden, nicht geschrieben</p>
<p>9. kein Problem</p>
<p>10. zum Glück haben wir keine Waage.</p>
<p>Und 2012?</p>
<p>1, 2, 8 und 10 bleiben als Wiedervorlage bestehen. Eigentlich auch die 9, aber man so klar ist ja nicht, ob alle Koalitionen halten. Bleiben also fünf Vorhaben offen:</p>
<p>1. wieder zwei Bücher veröffentlichen, natürlich andere als 2011</p>
<p>2. alle Leipziger Museen besuchen, in denen ich bisher noch nie war</p>
<p>3. an irgendeiner Ausstellung teilnehmen, notfalls eine eigene machen</p>
<p>4. Artikel in mindestens einer überregionalen Zeitung unterbringen</p>
<p>5. dieses Blog viel häufiger füttern.</p>
<p>So, das dürfte reichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/liste/zeit-der-abrechnung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Alternativvorschlag</title>
		<link>http://www.jens-kassner.de/politik/alternativvorschlag/</link>
		<comments>http://www.jens-kassner.de/politik/alternativvorschlag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<category><![CDATA[sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jens-kassner.de/?p=1756</guid>
		<description><![CDATA[Stresstest ist also das Wort des Jahres 2011. Ich habe da einen anderen Vorschlag. Eigentlich sind es zwei Wörter, aber das eine ist nur zugehöriger Artikel: die Märkte. Wie nie zuvor trat in diesem Jahr diese heimlich-unheimliche Macht in Erscheinung. Politik wird eigentlich nur noch für die Märkte gemacht. Im Augenblick sollen sie sich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stresstest ist also das Wort des Jahres 2011. Ich habe da einen anderen Vorschlag. Eigentlich sind es zwei Wörter, aber das eine ist nur zugehöriger Artikel: die Märkte. Wie nie zuvor trat in diesem Jahr diese heimlich-unheimliche Macht in Erscheinung. Politik wird eigentlich nur noch für die Märkte gemacht. Im Augenblick sollen sie sich vor allem beruhigen, da sie gerade cholerisch im Dreieck springen mit hochrotem Kopf. Lokalisieren oder beim Namen nennen lassen sie sich kaum, Dax oder Dow Jones sind doch nur Decknamen, biometrisch nicht auslesbar. Und solche Gesichter wie Josef Ackermann sind austauschbar, die Märkte aber bleiben. Auch 2012.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jens-kassner.de/politik/alternativvorschlag/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

