Mein Vorhaben, bis zum 20. März Nietzsches Also sprach Zarathustra zu lesen, ist kläglich gescheitert. Immerhin bin ich bis zum hübschen Zitat „Wer einen Stern gebären will, muss noch etwas Chaos in sich tragen“ gekommen. Das musste als Vorbereitung und Leitlinie für das gestrige Laibach-Konzert im Täubchenthal reichen. Zuvor hatte ich noch die Ehre, den Autor Alexander Pehlemann persönlich kennenzulernen.
Vor zwei Jahren habe ich sie zum ersten Mal im Haus Auensee gesehen und gehört. Damals war ihr Albung Spectre aktuell und ihre skurrile Nordkorea-Reise war gerade passiert. Spectre fand ich für die Maßstäbe der Band ungewöhnlich gefällig. Es Pop zu nennen wäre eine Übertreibung, aber es ist doch ziemlich viel an den Kanten gefeilt worden. Trotzdem war das Konzert mit seiner Wucht des Sounds überwältigend. Weiterlesen
