Archiv der Kategorie: kunst

Keine Sehnsucht mehr

Schön ist das nicht. Zersplitterte Fenster, kaputte Türen, herausgerissene Installationen, dazwischen Dreck aller Art. Selbst von einem morbiden Charme zu sprechen, verbietet sich bei vielen Bildern Sebastian Nebes. Doch daneben wuchert deutscher Mischwald, türmen sich Haufen nordischer Findlinge. Die Himmelsfragmente … Weiterlesen →

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Legenden eines Schulmeisters

Ob Claus Baumann den „Mythos der Leipziger Schule“, wie es im Untertitel seines Buches heißt, verstärken oder demontieren will, ist zunächst offen. Der Titel Es war einmal … hingegen suggeriert eine Märchenstunde, zwar moralisch aufgeladen, doch ohne Nachprüfbarkeit im Detail.

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Der Ton macht die Musik, nicht die Kunst

Müllerjoopramos-Mist im Bilderbunker, Keramik im Grassi. Obwohl ich zum Pressetermin am Donnerstag die Ausstellung Gefäß Skulptur 2 nur im Schnelldurchlauf ansehen konnte, in der Eile dann im LVZ-Artikel dummerweise Bambi statt Bampi schrieb, gefällt mir die Schau. Noch ein Fehler, … Weiterlesen →

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Bitte etwas weniger Open

In der Straßenbahn 16 Richtung Messe haben wir uns etwas gewundert, wie viele ältere Leute (also: noch älter als ich) mitfahren, dann aber gesehen, dass auch noch „Die 66“ stattfand. Obwohl das als Ü50-Messe ausgeschrieben ist, wir also zur Zielgruppe … Weiterlesen →

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Wunderkinder unter sich

Die Kombination von zwei oder drei Namen, die nur wenig miteinander zu tun haben, ist im Museum schon zur Tradition geworden. Eine spezifische Brisanz besitzt aber die neue Ausstellung, in deren Mittelpunkt der heute nur Kennern vertraute Richard Müller steht. … Weiterlesen →

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Vom Leben gezeichnet

Zwar bilde ich mir ein, noch nie Ulrich Forchner direkt begegnet zu sein, dennoch hat er mir heute vormittag eine Porträtzeichnung zugeschickt. Danke! Ergänzt ist sie durch den Hinweis, dass seine Ausstellung mit anderen Köppen in der Gohliser Gaststätte La … Weiterlesen →

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Guggenheim Markkleeberg

In der obskuren Ausstellung zur Terrakotta-Armee war ich nicht, in der Landwirtschaftsschau davor erst recht nicht. So habe ich heute das vom Bund errichtete Museumsgebäude im Agrapark zum ersten Mal von innen gesehen. Für das Fotomuseum, das gestern hier wiedereröffnet … Weiterlesen →

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Die Dreieinigkeit und eine Unbekannte

Es war einmal, vor ziemlich langer Zeit, etwa 1700 Jahren, als sich in Nikäa, einem erdbebengefährdeten Nest in Kleinasien, heute auf türkisch Iznik heißend, etwas Bedeutendes ereignete. Vergleichbar in ungefähr mit einem G20-Gipfel, nur ohne Gegendemonstranten. Diese unheimlich wie auch … Weiterlesen →

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Twenty Years After

Jetzt wird´s nostalgisch. Am Abend des 12. Juni 1993 stieg in einem Haus an der Dewitzer Straße in Taucha ein psychedelisches Konzert mit Bassgitarre und Orgel, untermalt von Dias eines Punker-Urlaubs in Budapest. Die im Sonntagsanzug erschienenen Nachbarn saßen auf … Weiterlesen →

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Wiederholungstäter

Er tut es immer wieder: Grafiken im Miniaturformat unter dem Titel kleingedrucktes verbreiten. Nach zwei Flyern hat Holger Koch nun einen richtigen Katalog daraus gemacht, natürlich nicht im Folio-Format. Und zum dritten Mal durfte ich einen Text beigeben. Es war … Weiterlesen →

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