Sorbas vs. Matjora

„Hast du jemals erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?“ fragt Anthony Quinn als Alexis Sorbas den englischen Halbgriechen Basil, verkörpert von Alan Bates. Die Seilbahn, gedacht für den Holztransport von der Bergkuppe zum erneuten Ausbau der Kohlegrube auf Basils Grundstück, hat den Praxistest nicht bestanden. Die segnenden Mönche wie auch die Dorfbevölkerung sind eilig vor dem sich abzeichnenden Desaster geflohen. Nun wird es nichts mit dem Kohle machen, im wörtlichen wie übertragenen Sinne. Was tun? Lernen, Sirtaki zu tanzen. Weiterlesen

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Wehrsdorf

im Licht der untergehenden Sonne.

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Kommt eine Feuerwehr geflogen …

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Monet in Cospuden

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Blüte des Knoblauchgrases

vor vielen Blüten des Olivenkrautes.

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Sonnenuntergang …

… über Halle 14. Mit Sonne im Rücken. Und Schnee. Vermutlich Kunst-Schnee.

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Eine Statistik

Zum ersten Mal habe ich eine Ausgabe der ZEIT komplett durchgelesen, mit Ausnahme der Stellenanzeigen und des Veranstaltungskalenders. Dass es sich um die Nummer 27/2013 vom 27. Juni des Jahres handelt, hat keine Bedeutung. Schon seit langem hatte ich mir vorgenommen, mal eine große Zeitschrift auf alle Vorkommen des Begriffs Moderne samt seiner Ableitungen zu durchforsten.

Die Fakten: Genau 14 mal kommt das Wort „modern“ vor, einmal davon in der Steigerungsform „hochmodern“. Vier mal ist von „Modernisierung“ die Rede, einmal von „Modernität“ in der Zusammensetzung „Modernitätstest“. Und einmal taucht „postmodern“ auf. Ob ich das ebenfalls einmalig verwendete Attribut „almodisch“ hinzuzählen soll, ist fragwürdig. Das beiligende ZEITMAGAZIN war übrigens eine Nullnummer, kein einziger Treffer. Weiterlesen

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Wenn Getrification mit C geschrieben wird

Chemnitz. Sofort ist klar, diese Stadt ist anders. Mit dieser Feststellung beginnt ein Eintrag des Blogs, der von einem Laden für Krimskrams betrieben wird, welcher sich im Komplex des früheren Exka (Experimentelles Karree) befindet. Dieses wurde bekanntlich von der kommunalen Wohnungsgesellschaft vorsätzlich plattgemacht. Unter Duldung von Stadtverwaltung und fast aller Parteien. Nun beschweren sich die Nachmieter, mehr noch aber manche Einzelhändler aus der Umgebung, dass keine Kunden kommen. Das bunte Volkdes Exka habe dem Image des Reitbahnviertels dauerhaft geschadet.

So geht Gentrification in Chemnitz. Nicht wie in anderen Städten, wo sich zunächst eine subkulturelle Szene entwickelt, welche die anschließende Verdrängung durch Bio-Müsli-Esser und Räucherstäbchenschwenker als Verlust und Verdrängung empfindet (und weiterzieht in andere Entwicklungsgebiete). Nein, in Chemnitz erfolgt der zweite Schritt vor dem grundsätzlich unerwünschten ersten. Diese unberechenbaren Anarchos braucht man nicht, hier wird gleich auf schick saniert. Wenn dann aber auch die alternativbürgerliche Klientel ausbleibt, sind natürlich die gar nicht vorhandenen Querköpfe schuld. Chemnitz ist wirklich anders.

Das habe ich vor wenigen Wochen selbst wieder einmal gemerkt. Nach einem Vortrag an der TU wollten der Organisator, ich und einige Zuhörer noch gemeinsam ein Bier trinken. Unmöglich abends halb zehn in der Umgebung von Georgstraße und Brühl, in unmittelbarer Nähe des Zentrums. So sieht es aus, wenn man Gentrification mit C schreibt.

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Nix Diät

Da wollte ich gerade wieder mal Bemühungen zur Reduzierung des Körpergewichts starten, da entdeckt mich die Fettliebe. Von meinen für die vierte Ausgabe dieses Mini-Literaturjournals eingereichten Texten (leider keine Website ermittelbar) hat die Redaktion ausgerechnet den volkstümlichsten ausgewählt.

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Sonnenuntergang

hinter dem Neuen Rathaus. Die kürzeste Nacht des Jahres beginnt.

So langsam taste ich mich an mein Vorhaben, in diesem Blog nur noch Bilder von Sonnenuntergängen zu veröffentlichen, heran. Ich warte auf die Kommentare, die mir sagen, was an dem Bild misslungen ist und wie man daraus auf den Zustand der gegenwärtigen Fotografie schließen kann.

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