Archiv der Kategorie: tagebuch der moderne

Anstößiger Verlierer

Die Liste der Verlierer jenes Moderne zu nennenden Prozesses ist lang. Der gesamte Adel gehört dazu, auch wenn er noch heute oder heute wieder beachtliche Einschaltquoten bei Vermählungen, Krönungen, Begräbnissen, Tunnelfahrten und sonstigen wichtigen Ereignissen erzielt. Das Handwerk, einst treibende … Weiterlesen

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Der Knoten des 13. Jahrhunderts

Das Mittelalter erscheint auch heute noch, Jahrhunderte nach Erfindung dieses pejorativen Ausdrucks, für viele wie ein kompakter, dunkelschwarzer Klumpen, der sich zwischen die überschaubare, da nach wie vor andauernde Neuzeit und die zwar sagenumwobene, aber alles in allem glorreiche Antike … Weiterlesen

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Sorbas vs. Matjora

„Hast du jemals erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?“ fragt Anthony Quinn als Alexis Sorbas den englischen Halbgriechen Basil, verkörpert von Alan Bates. Die Seilbahn, gedacht für den Holztransport von der Bergkuppe zum erneuten Ausbau der Kohlegrube auf Basils Grundstück, … Weiterlesen

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Eine Statistik

Zum ersten Mal habe ich eine Ausgabe der ZEIT komplett durchgelesen, mit Ausnahme der Stellenanzeigen und des Veranstaltungskalenders. Dass es sich um die Nummer 27/2013 vom 27. Juni des Jahres handelt, hat keine Bedeutung. Schon seit langem hatte ich mir … Weiterlesen

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Panisch angehauchtes Zwischenfazit

Angenommen, mich rammt morgen eine tieffliegende Cessna, oder erstmals überspringt ein Computervirus die Artenbarriere und befällt mich. Dann wäre es eigentlich schade, wenn von meinem seit drei Jahren verfolgten Projekt nicht mehr als eine Sammlung von Exzerpten und Notizen bleibt. … Weiterlesen

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Sphären und Schwämme

Immer wieder auf der Suche nach Bestimmungen des Begriffs der Moderne, müsste Peter Sloterdijks neuestes Werk „Zeilen und Tage“ für mich eigentlich sehr ergiebig sein, gehört doch auch für den Großphilosophen Moderne zu den häufig gebrauchten Schlüsselbegriffen. Und so lese … Weiterlesen

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Heiligsprechung der Arbeit

Auffällig rot gekleidet sitzt der Häuer genau in der Mitte des Bildvordergrundes. Mit der linken Hand hält er einen Gesteinsbrocken fest, der auf dem steinernen Pult vor ihm liegt. Den rechten Arm hat er erhoben, um mit dem Hammer gleich … Weiterlesen

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Aus meinem Tagebuch der Moderne VII

Das war eine langwierige Angelegenheit. Mehr als ein halbes Jahr habe ich an der „Lektüre“ von Oswald Spenglers „Der Untergang des Abendlandes“ gekaut. Grund für das Unterfangen war mein anhaltender Versuch der Annäherung an den Begriff der Moderne. In dieser … Weiterlesen

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Aus meinem Tagebuch der Moderne VI

Il Gesú. Kathedrale der Jesuiten. Die Figuren an der Decke scheinen auf uns zu stürzen. Bei den beiden nahe des Eingangs können Podologen den Zustand der Fußsohlen analysieren. Bombastische Propaganda der Gegenreformation, die Ignatio auffahren ließ. Wie trocken kommt dagegen … Weiterlesen

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Aus meinem Tagebuch der Moderne V

Fast schon dachte ich, das vor anderthalb Jahren Gesuchte mit dem Dokupedia-Artikel von Christof Dipper doch noch gefunden zu haben – ein handliche Übersicht über die Deutungsweisen des Begriffs Moderne. Dass Dipper dabei von vornherein wertend vorgeht, ist kein Nachteil. … Weiterlesen

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