Im Sommer vorigen Jahres las ich Hans Beltings Buch „Das unsichtbare Meisterwerk“, in dem er unter Berufung auf Baudelaire das Verschwinden der öffentlichen Wahrnehmbarkeit von Kunst als ein Paradigma der Moderne darstellt.
Dabei erinnerte ich mich daran, dass ja im Herbst zuvor die Shopping Mall „Höfe am Brühl“ eröffnet wurde, deren Betreiber immerhin Geld in die Auschreibung eines Wettbewerbes zur Bekunstung dieses Klumpens gesteckt hat. Gewonnen wurde die Ausschreibung vom Leipziger Kollektiv FAMED. Die Pressemitteilung von Höfe-Herr mfi war überschrieben: „Als wäre nichts gescheh’n!“
Höfe am Brühl bekommen ein Aufsehen erregendes Kunstwerk.“ Weiterlesen





