Archiv der Kategorie: kritik

Nachrichten von den Rändern

Wenn der Postmann einmal klingelt, kann er ein gar nicht bestellten Päckchen in der Hand halten. So vor reichlich drei Wochen. Drin war die Nr. 15 des poet, jener Literaturzeitschrift, die wie ein Buch aussieht und im Poetenladen erscheint, der … Weiterlesen

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Wider den Töpfchenzwang

So einfach kann es manchmal sein, sich dem Regime zu widersetzen. Nicht aufs Töpfen gehen und beim verordneten Mittagsschlaf zwar die Augen schließen, aber wach bleiben. In der ersten Geschichte seines Buches, „Mein Widerstand“ überschrieben, macht sich Michael Bittner sowohl … Weiterlesen

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Wunderkinder unter sich

Die Kombination von zwei oder drei Namen, die nur wenig miteinander zu tun haben, ist im Museum schon zur Tradition geworden. Eine spezifische Brisanz besitzt aber die neue Ausstellung, in deren Mittelpunkt der heute nur Kennern vertraute Richard Müller steht. … Weiterlesen

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Die Dauer des Übergangs

Wie hieß Stötzer eigentlich mit Vornamen? Im ganzen Buch Stötzers Lied nennt ihn Jan Kuhlbrodt immer nur beim Familiennamen. Werner? Wohl nicht, so hieß der Bildhauer, bei dem ich mal im Oderbruch zu Gast war. An Stötzers Assistentin Isolde Eichhorn … Weiterlesen

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Gut getroffen

Etliche Zeitungen veröffentlichten vorige Woche ein Bild des DPA-Fotografen Kerim Okten, entstanden bei den Massenprotesten in der Türkei. Ein Mann wird vom Strahl eines Wasserwerfers direkt am Kopf getroffen. Die Verbreitung des Bildes liegt zweifellos nicht allein an den politischen … Weiterlesen

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Wilde Einschlafphase

Da gehe ich nun seit vielen Wochen endlich wieder ins Kino und erwische einen der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe (im Kino zumindest). „Die wilde Zeit“ nennt sich das Werk von Olivier Assayas. Es geht um Jugendliche im … Weiterlesen

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Nach Leipzig-Art

„Nach Hongkong-Art“ ist ein Artikel der aktuellen Zeit von Adina Rieckmann überschrieben. Darin berichtet sie über den Trend auch ostdeutscher Galerien – konkret benennt sie Gebr. Lehmann Dresden und Eigen+Art Leipzig – am Hongkonger Ableger der Art Basel teilzunehmen. Die … Weiterlesen

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Endlich verhallendes Getöse

Eine knappe Woche nach dem 200. Geburtstag Wagners lässt das Getöse etwas nach, der Nachhall ist aber immer noch heftig. Dabei geht es neben der Frage, ob der Tonsetzer denn wirklich so genial war, wie von seinen Fans behauptet (ich … Weiterlesen

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Saulus von der NPD

Es ist schon einige Mal vorgekommen, dass mir Bücher zur Rezension zugeschickt wurden, ohne sie angefordert zu haben. Sie kamen aber durchweg von Verlagen, zu deren Produkten ich schon Kritiken geschrieben hatte. Vorige Woche steckte nun ein schmales Päckchen vom … Weiterlesen

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Tolstois Albtraum

Gerade im Poetenladen veröffentlicht: Meine Rezension zu Viktor Pelewins neuem Roman „Tolstois Albtraum“.

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