Archiv der Kategorie: kritik

Hemdsärmlig

Eine Rezension zu Jewgenij Grischkowez´ neuestem Buch im Kreuzer veranlasst mich, endlich mal was zu schreiben über sein voriges, „Das Hemd“, das ich schon vor etwa zwei Jahren gelesen habe. Vorausgegangen war ein Hinweis von russischen Bekannten auf ein Foto … Weiterlesen

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Nachlassende Sprungweite

Dass ich mir Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling gekauft habe, liegt weder am Rückentext, noch am Aufkleber „Sehr, sehr komisch“ Jürgen von der Lippe. Vielmehr habe ich Kling mehrfach bei Slams erlebt, unter anderem beim großen Finale 2007 in Berlin, … Weiterlesen

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Fernes Leuchten

Der erste Roman von Leif Randt nennt sich Leuchtspielhaus. Da wird offensichtlich mit einer veralteten Bezeichnung für das Kino gespielt. Doch die so benannte Örtlichkeit im Filmskript von Helen, einer in London lebenden Künstlerin, hat nichts damit zu tun. Vielmehr … Weiterlesen

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Unterhaltsames Fachbuch

Es ist schon eine Weile her, dass ich zuletzt von einem Buch begeistert war. Nun ist es wieder passiert mit Der Anthologist von Nicholson Baker. Bakers „Held“ und Ich-Erzähler Paul Chowder ist ein amerikanischer Dichter jenseits der 50, der noch … Weiterlesen

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Heikle Dichtung

Seit Jahren schimpfe ich darüber, dass die zeitgenössische Dichtkunst für einen Normalkonsumenten elitär abgehoben, also weitgehend unverständlich, daherkommt. Nun bekam ich vom Herausgeber einen druckfrischen Band geschenkt, von dem man das nun überhaupt nicht behaupten kann, und wieder tue ich … Weiterlesen

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Maler, Illustrator und Genießer

Eine neue Biografie über Max Schwimmer Es wurde Zeit, dass nach dreißig Jahren endlich ein neues Überblickswerk zu dem bedeutenden Leipziger Künstler erscheint. Inge Stuhr hat dafür akribisch Briefe, Tagebücher, Zeitungsartikel und andere Dokumente ausgewertet. Da wo Lücken bleiben, liegt … Weiterlesen

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Der achte Poet

Den poet als Zeitschrift anzuerkennen, fällt mir immer etwas schwer, sieht das Druckerzeugnis im A5-Format und mit 255 Seiten doch aus wie ein richtiges Buch. Aber die Bezeichnung „literaturmagazin“ soll wohl dazu verführen, keine Ausgabe verpassen zu wollen, quasi ein … Weiterlesen

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Keine Gewalt!

Ein Tagebuch nennt sich Clemens Meyers jüngste Buchveröffentlichung Gewalten im Untertitel. Meyer, einst als der „meisttätowierte Schriftsteller Deutschlands“ etikettiert, war schon nach dem Erfolg seines Erstlings Als wir träumten reichlich genervt, immer wieder nach der „Authetizität“ des Geschilderten befragt zu … Weiterlesen

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Hat Müller daneben gehaun?

Vor kurzem habe ich ja über meine Einordnung von Jochen Schmidts Buch Müller haut uns raus unter die Rubrik Zeitgeschichte in der Stadtbibliothek Leipzig berichtet. Nun habe ich das Buch durch und bin dem Rätsel der Etikettierung nicht ernsthaft auf … Weiterlesen

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Dickes Ding

Ein Künstlerlexikon so ganz ohne Bilder – sieht man vom Umschlag ab -, das überrascht. Klar wird diese Abstinenz aber durch die im Einführungstext des Autors Dietmar Eisold erläuterte Intention des Buches: „Es knüpft an die verdienstvolle Arbeit Hans Vollmers … Weiterlesen

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