Ich sehe mich gezwungen, allen meinen Beiträgen und Kommentaren zu Themen wie Israel, Palästina, Nahost-Konflikt, aber auch Juden und jüdisches Leben künftig zwei Anmerkungen voranzustellen:
- Ich habe bereits am 3. Oktober 2023 auf „X“ geschrieben, dass das Massaker der Hamas nichts mit Befreiungskampf zu tun hat. Da ich mich vor anderthalb Jahren von dieser zur Güllegrube gewordenen Plattform verabschiedet habe, kann ich es nicht mehr nachweisen. Darum hier ganz klar: Der 7. Oktober 2023 war ein Massaker, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt. Die Hamas ist ebenso wie die Hisbollah und das iranische Regime terroristisch.
- Zum Vorwurf der Obsession, wenn man sich gelegentlich mal zu diesen Themen äußert: Schon aus familiären Gründen liegt mir die Situation in Russland und in der Ukraine viele näher als Israel. Auch mit den Ereignissen in Georgien, die in deutschen Medien weitgehend ignoriert werden, beschäftige ich mich intensiv. Um die Nahostfrage und das Antisemitismus-Thema komme ich aber nicht herum. Der Konflikt findet nicht (nur) Tausende Kilometer entfernt statt, sondern hier in der Gesellschaft. Viele zionistische Propagandisten sind in sogenannten Sozialen Medien hyperaktiv, posten täglich mehrere Beiträge. Ihnen wird keine Obsession vorgeworfen, nur den Kritikern.